Werde zum Nähprofi: Die französische Naht

Die französische Naht wird auch Rechts-Links-Naht genannt und eignet sich für die Arbeit mit besonders feinen oder transparenten Stoffen, die sehr edel oder hochwertig aussehen sollen – auch von der Innenseite. Du kannst auch nicht schön versäuberte Nähte so noch mal korrigieren.

Und so geht’s

Die Besonderheit bei dieser Fertigungstechnik liegt darin, dass die Stofflagen zunächst links auf links genäht werden. Du musst schon beim Zuschnitt darauf achten, dass du etwas mehr Nahtzugabe hinzugibst. Steffi empfiehlt eine Nahtzugabe von 1,5 cm. Du kannst die Naht auch für flache Rundungen benutzen

Lege deine Stofflagen (hier Baumwollbatist) links auf links aufeinander, stecke sie zusammen und nähe sie zunächst mit einem Zentimeter (von den 1,5 cm) Nahtzugabe zusammen – mit einem Geradstich. Damit du wirklich präzise arbeitest, nutze die Markierung an deiner Nähmaschine, um genau einen Zentimeter abzumessen – oder benutze ein Lineal. Die Maßeinstellung an deiner Maschine kannst du aber nur dann nutzen, wenn die Nadelstellung mittig ist.

Bevor du den Stoff weiterverarbeitest, musst du den Stoff über deiner Naht weniger als einen Zentimeter verschneiden. Das kleine Stück Naht, was links auf links aufeinander genäht wurde, wird nun auseinander gedrückt oder ausgebügelt.

Jetzt faltest du die Stofflagen genau in der Naht und legst sie ganz präzise rechts auf rechts. Du kannst das Ganze zum Weiterverarbeiten auch noch einmal fest bügeln. Jetzt nähst du diese Naht mit einem halben Zentimeter Nahtzugabe.

Werde zum Nähprofi – mit Steffi Falk!

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